Ichi, ni, san….

Wer hätte gedacht, dass ich mein Faible für Spachen nicht nur zum Sprechen und beim Gesang wiederverwerten kann… Nun also auch bei meiner neuen Leidenschaft: Karate. Nicht ganz freiwillig ist der Start in die Sportwelt, aber diverse Rückenmuskeln haben da doch relativ klare Ansagen gemacht. „Machen Sie was, was Ihnen Spass macht“, meinte der Physiotherapeut, „was Anderes klappt sowieso nicht“. Aha. Sport und Spass in einem Satz, das ist schon der erste Schritt raus aus der Komfortzone….

Fündig geworden bin ich nach langem Suchen bei Karate. So wie es bei meinem Verein betrieben wird, eine hinreichend freundliche Mischung aus Yoga-Elementen, Kardiotraining und natürlich den für mich komplett neuen Elementen des Karate. Immer wieder schön, wenn man komplett ohne Plan mit einer neuen Sache beginnt, und sich das neue Terrain wirklich Schritt für Schritt erobert. 

Geht schon los mit der Begrüssung: einer Verneigung beim Betreten des Raums. Dann der Sandsack. 45s mit den Handkanten bearbeiten. Ein wahrhaft bewusstseinserweiterndes Erlebnis und mega hilfreich zum Entspannen und Stress abbauen. Gezählt wird auf Japanisch und auch die Bewegungen haben japanische Namen. Zum Merken bin ich bei Pinterest gut fündig geworden, ich habe dort ein Board für Anfängerthemen eingerichtet und einige hilfreiche Sachen re-pinned.
Der Deutsche Karateverband hat eine Karate App rausgebracht mit Kata-Videos und den Inhalten für Gürtelprüfungen. Die ist ganz gut gemacht und hilfreich. Und bei YouTube gibt es kleine Videos zu vielen auftretenden Einzelfragen. Nur eine richtig gute Buchempfehlung habe ich noch nicht. 

Jemand von der Lesern Karateka? Wie seid ihr eingestiegen? Was hat euch beim Lernen geholfen?

Lifelong Learning

Wie ihr schon wisst: ich liebe es, Neues zu lernen. Und das möglichst schnell und mit der Hilfe von Büchern und Internet soweit möglich. Gerade begleiten mich drei Themen: Chor- und Ensembleleitung, Programmieren für Kinder und Karate. Weiter könnte das Feld nicht sein. Und es ist immer wieder gigantisch, welche Ressourcen uns das Web anbietetet.  Die Sommerferien und damit die Relaxzeit ist vorbei: let the fun begin….

Virtuelles Bücherregal

Die oder ich. So einfach ist es. Leider. Jahre fleißigen Bücherkaufs machen sich dann doch irgendwann gnadenlos bemerkbar. Insbesondere dann, wenn das Wegwerfen, Verkaufen oder Verschenken von Büchern eher in die „NoGo“-Ecke gehören. Lösung: Bücher leihen. Vor Ort in der Bibliothek oder in meiner mittlerweile ebenfalls geliebten Online-Bücherei, der Onleihe. Wer sie nicht kennt – unbedingt anmelden, ausprobieren! 

Das Folgeproblem lässt jedoch nicht lange auf sich warten: während ich in meinen Bücherregalen schnell nochmal nachschauen kann wie Buch oder Autor heißen, ist dies bei Geliehenem nicht ganz so trivial. Genau hier setzen Webseite und App Goodreads an. Auf virtuellen Bücherregalen kann ich nicht nur ablegen, was ich bereits gelesen habe, sondern auch die vielen guten Lesetipps von Freunden mir eintragen. Ganz im Stile der Sozialen Medien können sich Benutzerkonten auch „befreunden“, so dass ich auch über diesem Weg noch Leseideen von befreundeten Nutzern bekomme. Die Zeit der Fresszettel mit Buchtiteln hat ein Ende… 

WordPress mit dem iPad

Rechtzeitig zum Abenteuer-Start mal ein kurzer Check, ob mein iPad gegebenenfalls ein „Digitales Nomaden-Blogging“ unterstützen kann… Der Plan: endlich mal die Zeit zu nutzen, um Gedanken und Bilder von unterwegs in digitalen Content zu verwandeln – und das außerhalb der normalen Tretmühle. 

Zunächst habe ich mal die WordPress App fürs iPad aus dem AppStore geladen, die externe Tastatur frisch aufgeladen – und schon kann es losgehen. 

Schauen wir, was passiert..